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Regelungen zu den typischen Bankgeschäften finden sich hauptsächlich im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Das Schuldrecht enthält detaillierte Regeln zum Darlehen (§§ 488 ff.), zum Verbraucherdarlehen (§§ 491 ff.), für Finanzierungshilfen (§§ 499 ff.), zum Zahlungsvertrag (§§ 676d ff.), zum Überweisungsauftrag (§§ 676a ff.) und zum Girovertrag (§§ 676f ff.). Für Kreditsicherheiten gelten die sachenrechtlichen Vorschriften des BGB. Darüber hinaus enthalten Wechselgesetz, Scheckgesetz, Geldwäschegesetz (GwG) und das Handelsgesetzbuch (HGB) weitere bankenrechtliche Vorschriften.

Kapital kann in Wertpapieren angelegt werden (Aktien, Fonds, Anleihen). Neben gewerblichen Kapitalanlegern (Banken, Versicherungen, Anlagegesellschaften, Industrieunternehmen u.a.) können sich auch private Kapitalanleger mithilfe eines Wertpapierdepots bei der Bank am Börsenhandel beteiligen. Rechtliche Aspekte zu diesem Bereich enthält das Kapitalanlegerrecht. Der Kapitalmarkt hat seine gesetzliche Grundlage hauptsächlich im Börsengesetz, Wertpapier-Verkaufsprospektgesetz (Wertpapierprospektgesetz, WpPG), im Wertpapierhandelsgesetz (WpHG), im Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG) und im Kapitalmarkt-Musterverfahrensgesetz (KapMuG).

Vorschriften zur Bankaufsicht finden sich beispielsweise in dem Bundesbankgesetz (BBankG), im Kreditwesengesetz (KWG), im Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetz (FinDAG), im Investmentgesetz (InvG) und im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Die Bankenaufsicht obliegt der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die europäische Zentralbank hat die Aufsicht über den Zahlungsverkehr.

Dem Anlegerrecht kommt innerhalb des Bankrechts eine ganz besonders wichtige Bedeutung zu. Das Anlegerrecht hat die Aufgabe, Investoren vor Fehlentscheidungen bezüglich einer Geldanlage zu schützen. Dabei ist es weder relevant ob der Anleger sein Geld privat oder geschäftlich investiert noch kommt es auf die Art der Geldanlage (Aktien, Immobilien etc.) an.
Viele Menschen entschließen sich dazu, zur Reduzierung der eigenen Steuerlast, zur Altersicherung, oder aus renditeorientierten Gründen zur Kapitalanlage. Risikofreie Anlagen mit hohen Renditen würde jeder Anleger sofort zeichnen. Gerade hier ist jedoch besondere Vorsicht angeraten.

Der Rechtsanwalt kann insoweit in verschiedenen Punkten behilflich sein: Zum einen kann er vor Anlageentscheidung hinzugezogen werden, um die Anlage kritisch zu prüfen.

Weiter kann der Anleger während der laufenden Anlage für wichtige Entscheidungen anwaltlichen Rat einholen (z. B. beim Thema Nachschüsse).

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