Das Dezernat „Erbrecht“ wird in unserer Kanzlei betreut von Rechtsanwalt Jan Christiansen. Gerne steht Ihnen Herr Christiansen bei Fragen und Streitigkeiten zu diesem Thema zur Seite. In unserem Notariat werden die beurkundungspflichtigen Geschäfte vorgenommen. Bei Beratungsbedarf vereinbaren Sie bitte einen Termin oder schreiben Sie uns eine Nachricht.

 

1. Allgemeines

Allein in diesem Jahr werden € 150 Mrd. vererbt. Eine gewaltige Vermögensumwälzung wird durch das Ableben in Kraft gesetzt, mit sozialen und wirtschaftlichen Erfolgen, die bislang nur zu erahnen sind. Rund 830.000 Deutsche sterben jedes Jahr, und weil immer mehr darunter sind, die nach Kriegsende ihre Karriere starteten, gibt es immer mehr zu erben. In den vergangenen 50 Jahren hat sich der durchschnittliche Wert einer Erbschaft mehr als verdoppelt. 1990 lag er bei € 102.000,00, 1996 schon bei € 129.700,00, derzeit rechnet man mit € 241.800,00. Gut € 1,0 Bio. werden bis 2012 den Besitzer wechseln, viermal so viel wie der laufende Bundeshaushalt. Jeder Einzelne ist naturgemäß mit Fragen in diesem Zusammenhang befasst.

Das Erbrecht ist als subjektives Recht das Grundrecht, Verfügungen über das Eigentum oder anderer veräußerbarer Rechte zum Eintritt des eigenen Todes hin zu regeln und andererseits auch Begünstigter solcher Verfügungen zu werden (zu „erben“). Der Begriff Erbrecht bezeichnet im objektiven Sinn auch die Rechtsnormen, die sich mit dem Übergang des Vermögens einer Person (Erblasser) bei ihrem Tod auf eine oder mehrere andere Personen befassen.

Mit dem Tode endet die Rechtsfähigkeit eines Menschen. Nach § 1922 BGB fällt der Nachlass unmittelbar kraft Gesetzes an den Erben oder die gesamthänderisch gebundene Erbengemeinschaft. Erbe wird derjenige, der nach dem Inhalt einer wirksamen Verfügung von Todes wegen das Vermögen als Ganzes oder einen Bruchteil des Vermögens erhalten soll. Fehlt eine Anordnung oder hat der Erblasser nur über einen Bruchteil des Nachlasses verfügt, tritt die gesetzliche Erbfolge ein, die in den § 1924 ff BGB geregelt ist.

Gesetzliche Erben der ersten Ordnung sind gemäß § 1924 BGB insbesondere die Abkömmlinge des Erblassers. Der überlebende Ehegatte des Erblassers ist gemäß § 1931 BGB neben Verwandten der ersten Ordnung zu 1/4 als gesetzlicher Erbe berufen. Bei gesetzlicher Gütergemeinschaft gilt zudem: Wird der Güterstand durch den Tod eines Ehegatten beendet, so wird der Ausgleich des Zugewinns dadurch verwirklicht, dass sich der gesetzliche Erbteil des überlebenden Ehegatten um 1/4 der Erbschaft erhöht.

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